Begabungsförderung

Wir wollen Talente fördern! Dazu bietet unsere Schule allen Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Für ein Beratungsgespräch zu den im Folgenden aufgeführten Angeboten stehen Frau Urhahne und Herr Jadamus gern zur Verfügung.

Darüber hinaus können Sie sich über einige konkrete und aktuelle Förderprojekte informieren.

Information

  • Beratungslehrerteam und Schwarzes Brett für Begabungsförderung
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen (z.B. Stiftung Haus der Talente Düsseldorf, Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind)

Anreicherung bzw. Beschleunigung des Unterrichts (Enrichment und Akzeleration)

  • Drehtürmodell (Ergänzung des Regelunterrichts durch individuelle Projekte oder Teilnahme am Fachunterricht in einer höheren Klasse)
  • Projekte/ Projektarbeit
  • doppeltes Sprachenlernen
  • Doppelbelegung der Angebote im Differenzierungsbereich der Mittelstufe
  • Überspringen einer Klasse
  • Hier gibt es einen Link zum Newsletter von „Bildung & Begabung“ mit tollen Angeboten (u.a. einem Mathematik-Wettbewerb)

Fördersystem

„Stärken stärken“

  • Teilnahme an Bundes- und Landeswettbewerben (Geschichtswettbewerb, Biologie- und Mathematik-Olympiade, Bundeswettbewerb Fremdsprachen etc.). –> Hier findet ihr Hilfe zur Erstellung des Videos.
  • Teilnahme an Kinder- und Jugenduniversitäten
  • Arbeitsgemeinschaften zu besonderen Interessen (z.B. Schach)
  • Kurse für Fremdsprachenzertifikate (z.B. DELF)

Akademien und Stipendien

  • Vorschlag und Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern für die Teilnahme an Junior- und Schülerakademien des Landes NRW.
  • für die Teilnahme an den Oster- und Herbstakademien NRW (Lernferien NRW – Begabungen fördern).
  • für den Erwerb eines START-Stipendiums für Begabte mit Migrationshintergrund

Hier gibt es Berichte unserer Schülerinnen und Schüler zur Schüler- bzw. Juniorakademie
Ein Bericht von PJ Jeyakumar zur Deutschen Schülerakademie 2023
Ein Bericht von Maximilian und Constantin Aristov zur Juniorakademie 2021

Was haben schmutzabweisende Kloschüsseln und mineralische Sonnencremes gemeinsam?

Richtig. Beide basieren auf Nanotechnologie.

Eine winzige Technologie mit einem riesigen Anwendungsbereich: Dies war für uns einer der Gründe, weswegen wir uns bei der diesjährigen Deutschen JuniorAkademie aus dem interessanten Kursangebot für das Thema Nanotechnologie entschieden haben.

Elf Tage lang hatten wir in den Sommerferien Gelegenheit, uns intensiv mit der Materie zu befassen. Dabei ist das Spannende an der Nanotechnologie, dass hier die klassischen physikalischen Gesetze zunehmend von quantenmechanischen abgelöst werden und dass man hier interdisziplinär arbeiten kann in den Bereichen Physik, Chemie, Biologie, Mathe und Medizin.

Unser Tag gliederte sich in sogenannte Kursarbeitsphasen. Die erste Lerneinheit fand vormittags statt, die zweite am Nachmittag.

Besonders gut gefallen hat uns der Austausch mit anderen Teilnehmern, die ähnliche Interessen haben. Und obwohl wir uns natürlich vorher nicht kannten, war sofort der Draht da – ebenso wie zu unserem Tutor, einem Physikstudenten, der die verschiedenen Disziplinen sehr anschaulich erklärt hat.

Schade war nur, dass die Akademie pandemiebedingt online stattfinden musste, denn vor Ort wäre es noch interessanter gewesen – zumal immer ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm angeboten wird. Trotzdem haben die Organisatoren das Beste aus der Situation gemacht.

Bei dem tollen Kursangebot der Akademie hatte man die Qual der Wahl: Astrophysics, Gesellschaftsspiele 2.0, Forensik, Rechtsmedizin, Psychologie etc. Deswegen war es großartig, am vorletzten Tag mal in andere Kurse hineinschnuppern zu können.

Abschließend können wir sagen, dass die Teilnahme an der JuniorAkademie eine tolle Erfahrung war, für die wir sehr dankbar sind. Und obwohl sie nur digital stattfinden konnte, war es sehr lehrreich. Wir haben spannende Einblicke erhalten und viele nette Leute kennenglernt.

Maximilian und Constantin Aristov, Jahrgangsstufe 10, September 2021

Hier gibt es Berichte unserer Schülerinnen und Schüler zu den Lernferien

Hier finden Sie einen Bericht über die Lernferien von Ronja Kunze.

Übergänge in Studium und Beruf

  • Beratung für Schülerstudien an regionalen Universitäten
  • Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Team der Studien- und Berufswahlorientierung (Praktika etc.)
  • Studienpatenschaftsprogramm Senkrechtstarter
  • Studieren vor dem Abitur
Hier gibt es einen Artikel von unserem Q1 Schüler Johannes Quack zum Stipendium der deutschen Studienstiftung

Anna Behrmann (21) und Elisa Woyke (19) erhalten ein Stipendium der deutschen Studienstiftung.

Nachhilfe geben, oder als Fahrradkurier sich etwas fürs Studium dazu verdienen,

Minijobs sind häufig eine typische Art um das eigene Studium zu finanzieren.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, zum Beispiel ein Stipendium.
Vereine und Stiftungen vergeben Stipendien und fördern damit die Student:innen finanziell, die sich somit voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können.

In einem Bewerbungs – und Auswahlverfahren entscheiden die Stiftungen welche/r der Bewerber*Innen ein Stipendium erhält und somit gefördert wird.

Die ehemaligen Schülerinnen des Leibniz-Gymnasiums, Anna Behrmann und Elisa Woyke, konnten sich in diesem Auswahlverfahren durchsetzen und haben ein Stipendium der deutschen Studentenstiftung erhalten.

Anna ist 21 Jahre alt und studiert Medizin im vierten Semester in Aachen. Sie war sich anfangs nicht sicher, ob Sie die Auswahlkriterien für dieses Studium erfüllen würde, bekam jedoch eine Zusage.

Elisa ist 19 Jahre alt und studiert im zweiten Semester Jura. Sie hat sich unter anderem durch Praktika zu diesem Studium entschieden.

In einem Interview verrieten Anna und Elisa, wie der Bewerbungsprozess aussieht.

Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten an ein Stipendium zu kommen.

Die eigene Schule kann einen vorschlagen. Die drei besten Schüler*Innen des Jahrgangs werden von der Schule für ein Stipendium vorgeschlagen.

An der Uni selbst gibt es auch noch die Möglichkeit durch Professoren für ein Stipendium vorgeschlagen zu werden.

Man kann sich aber auch selbst für ein Stipendium bewerben.

Anna und Elisa wurden beide von unserer Schule vorgeschlagen.

Nachdem man vorgeschlagen wurde, musste man sich bewerben. Anna hat sich nur bei der deutschen Studienstiftung für ein Stipendium beworben während Elisa auch noch eine Bewerbung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung eingereicht hat. Sie wurde bei der Friedrich-Ebert-Stiftung auch angenommen aber hat dankend abgesagt, da Sie die Fördermöglichkeiten der deutschen Studienstiftung besser fand.

Wenn die Bewerbung überzeugend war, wird man von den Vereinen oder Stiftungen zu dem Auswahlverfahren eingeladen. Dort hat man mehrere Vorgespräche und man bereitet Vorträge vor. Zu dem Verfahren gehören auch noch verschiedene Debatten zwischen den Bewerber*Innen.
Elisa erzählte, dass man bei den Gesprächen mindestens zwei Kommissionsmitglieder von sich überzeugen muss um weiter zu kommen. 
Anna konnte dieses Verfahren noch mit anderen Bewerber:innen in einer Jugendherberge machen während diese Gespräche bei Elisa schon online stattfinden mussten.

So wie Anna und Elisa berichteten ist der schönste Moment an der ganzen Sache, wenn der Brief mit der Zusage zuhause ankommt.

Anna erfuhr in einer WhatsApp-Gruppe, dass die Briefe mit den Ergebnissen verschickt wurden. Daraufhin ist sie extra zu ihrer Wohnung nach Aachen gefahren um dort den Umschlag zu empfangen.

Elisa bekam einige Tage vor Ankunft des Briefes eine E-Mail an die Stipendiat:innen. Dabei hatte sie schon erste Vorahnungen einer Zusage die sich mit dem Brief dann bestätigten. Scherzes halber sagen Anna und Elisa: „Wenn der Umschlag groß ist bekommt man eine Zusage und wenn der Briefumschlag klein ist erhält man eine Absage.“

Sowohl Anna als auch Elisa haben genaue Pläne wie sie die Förderung nutzen wollen.

Beide finanzieren damit ihre Wohnungen und wollen einen Sprachkurs machen, Anna zum Beispiel in Spanisch oder Chinesisch. Anna möchte die Förderung auch noch für Reisen nutzen auf denen sie gerne Praktika machen möchte.

Zuletzt haben die ehemaligen Schülerinnen ein paar Tipps, bei Interesse eines Stipendiums fürs Studium, gegeben.

Elisa sagte, dass es viele Vereine gibt, bei denen man sich für ein Stipendium bewerben kann. Wenn man bei zwei Organisationen angenommen wird ist es kein Problem der einen Stiftung abzusagen.

Anna gab wieder, dass man mal mit der Oberstufenleitung sprechen könnte, was es für weitere Möglichkeiten gibt.

Ein sehr gut gemeinter Rat der beiden war, die Bewerbung früh genug abzuschicken um nicht zu knapp an die Bewerbungsfrist zu geraten.

„Auf die vielen Runden des Auswahlverfahrens kann man sich gut vorbereiten wie zum Beispiel die Debatten und Diskussionen“, sagte Anna.

Zuletzt gab Elisa noch einen sehr wichtigen Tipp und zwar, sich nicht einschüchtern zu lassen, sondern zuversichtlich und positiv an die Sache heran zu gehen.

Hier gibt es einen Bericht von Juliane Hildebrandt aus der Q2, die an einer medizinischen Ringvorlesung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf teilgenommen hat.

Ringvorlesung Aspekte medizinischer Forschung 2021/22

Die medizinischen Ringvorlesungen an der HHU Düsseldorf sind für medizinisch interessierte Schülerinnen und Schüler eine sehr gute Chance, verschiedene Einblicke in diesen Bereich zu erlangen und vieles dazu zu lernen, wozu im Schulunterricht nicht die Zeit und Möglichkeit besteht.

Denn die Themen der verschiedenen Ringvorlesungen sind sehr vielfältig.

Die Professor:innen haben verschiedene Herangehensweisen, um ihr Wissen zu vermitteln und es ist sehr spannend und interessant ihnen zuzuhören.

Durch an uns gerichtete Fragen wurden wir in die Vorlesungen einbezogen und manche Professorinnen und Professoren stellten uns sogar kleine Aufgaben.

Am Ende jeder Vorlesung bestand die Möglichkeit fachbezogene Fragen zu stellen darauf wurden dann ausführliche Antwort von dem/der Professor/Professorin gegeben.

Um die Anreise zur Uni brauchte man sich keine Sorgen zu machen, da die HHU sehr leicht zu erreichen ist. Beim ersten Besuch ist es lediglich eine kleine Herausforderung, sich auf dem Gelände der Universität zu orientieren.

Aufgrund der Covid-Richtlinien fanden viele Vorlesungen leider Online statt. Es gelang den Professorinnen und Professoren dennoch gut, ihre Vorträge anschaulich zu präsentieren und die Gelegenheit eines Austauschs währenddessen und danach bestand weiterhin.

(Juliane Hildebrandt, Q2, Januar 2022)